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Die Bevölkerung
In Folge der geführten kolonialistischen Arbeitspolitik zur Instanthaltung
der Plantagen, verzeichnet die Bevölkerung eine große Vielzahl
an Kulturen. Dies ist vor allem zurück zu führen auf die ständige
Wechslung der Arbeiterbevölkerung durch sozial-gesellschaftliche
Änderungen wie zum Beispiel die Abschaffung der Sklavernei. Seit
der letzten Zählung wohnen ungefähr 435.000 Menschen in Surinam,
verteilt über eine Misschung verschiedener Bevölkerungsgruppen
wie in etwa Indianer, Buschneger, Chinesen, Kreolen, Europäer, Indier,
Brasilianer, Libanesen und Javaner. Die Bevölkerung konzentriert
sich vor allem in Küstgebieten, wobei ungefähr die Hälfte
deren in einem Radius von 35 Kilometer rund um Paramaribo leben. Die restliche
Bevölkerung lebt in kleinen Siedlungen entlang der Küste oder
entlang den Flüssen.
Die Indianer
Die Indianer sind die ursprünglichen Einwohner Surinams. Es gibt
verschiedene Indianerstämme. Die bekanntesten sind die Arrowaken,
die Karibier und die Warraus. Je nach dem wo sie sich niedergelassen haben,
werden die Stämme unterverteilt in unterländische und oberländische
Indianer. Die oberländische Indianer leben überwiegend im Inneren
des Landes. Im Gegensatz dazu leben die unterländische Indianer in
der Nähe von städtischen Gebieten. Viele von ihnen leben dann
auch in der Umgebung von Paramaribo.
Die Buschneger oder Buschkreolen
Die Buschkreolen sind die Nachkomen von Sklaven die von den Plantagen
geflüchtet sind. In Folge der Abschaffung der Sklavernei durften
sie ihren eigenen Wohnsitz wählen. Zwangsläufig entstand dadurch
eine Zusammenfügung verschiedener Stämme zu Neuen.
Die Kreolen
Nach der Abolition in 1863 verblieben viele ehemaligen Sklaven für
weitere 10 Jahre auf den Plantagen. Natürlich gegen Bezahlung aber,
unter Aufsicht des Staates. Am Ende dieser Periode sind viele von ihnen
in die Stadt gezogen. Sie werden auch wohl ( Stadt )Kreolen genannt. Die
meisten von ihnen leben heutzutage in und rundum Paramaribo.
Die Hindu
Während der Zeit, dass viele ehemaligen Sklaven in die Städte
ziehen, kommen viele Einwanderer aus Britisch-Indien nach Surinam, um
für einen Termin von 5 Jahren unter Vertrag zu arbeiten. Nach Ablauf
dieser Verträge bleiben viele in Surinam.
Ein wichtiger Teil der Bevölkerung Surinams besteht heutzutage immer
noch aus Hindu.( benannt nach ihren Hinduismus-Glauben).
Die Javaner
Als die Hindustaner die Plantagen verließen, wurden viele Vertragsarbeiter
aus Indonesien geholt. Da sie überwiegend von der Insel Java kamen,
werden sie in Surinam immer noch als Javaner angedeutet..
Übrige Bevölkerungsgruppen
In der Surinamischen Gesellschaft befinden sich auch noch weitere Bevölkerungsgruppen
wie die Niederländer, die Libanesen und die Chinesen.
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